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Fotografieren - Geschichte

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Das die Fotografie das ist, was sie heute ist, haben wir vor allem der experimentellen Forschung und dem Ideenreichtum dreier Erfindern zu verdanken. So waren es Nicéphore Niépce, Louis Daguerre und Wilhelm Henry Fox Talbot die mit ihren Entdeckungen im 19. Jahrhundert beträchtliche Fortschritte in der Fotografie erzielten.



Die „Camera Obscura“ ebnet den Weg
Die Anfänge der Fotografie liegen jedoch schon weiter zurück. Bereits im 11. Jahrhundert war die „Camera Obscura“ bekannt. Eine einfache Lochkamera, die entweder aus einer Schachtel oder einem Kasten besteht. Dem Namen nach ist sie mit einem schmalen Loch versehen, durch das, das einfallende Licht ein seitenverkehrtes und auf dem Kopf stehendes Bild auf die gegenüberliegende Seite wirft. Vielen Künstlern aus der damaligen Zeit diente die „Camera Obscura“ als Zeichenhilfe. Später wurde sie von Wissenschaftlern zur Beobachtung der Sonne oder zur Bestimmung der Zeit verwendet.

Johannes Keppler, ein deutscher Astronom, erfand im Jahr 1550 die Linse, durch die er das Loch ersetzte und gleichzeitig hellere und schärfere Bilder erhielt. Doch noch war es nicht möglich Bilder zu fixieren.

Bahnbrechende Erfindungen auf dem Weg zur modernen Fotografie
Erst dem Franzosen Joseph Nicéphore Niépce gelang es, 1826, ein Bild festzuhalten. Er hielt den Blick aus dem Fenster seines Arbeitszimmers im ersten Foto der Welt fest. Anhand der Schattenverläufe im Bild schlussfolgerte man, dass das Bild mindestens acht Stunden belichtet worden sein muss. Viel zu lange, um bewegte Gegenstände zu fotografieren.

Louis Daguerre, der von der Arbeit Niépces nicht nur hellauf begeistert war, sondern sie zum Anlass nahm die Fotografie weiter zu entwickeln, entdeckte einige Jahre später, durch einen Zufall, dass auf jodierten Silberplatten mit Hilfe von Quecksilberdampf ein Bild sichtbar und anschließend durch ein Bad in einer Kochsalzlösung haltbar gemacht werden kann. Nach etlichen Versuchen gelang es ihm, die Belichtungszeit auf vier Minuten im Sommer und 15 Minuten im Winter zu verringern. Doch noch immer gab es ein Problem. Diese Bilder, die man „Daguerreotypien“ nannte, waren alle samt Einzelstücke. Abhilfe schaffte der Wissenschaftler William Henry Fox Talbot. 1835 erfand er das Negativ-Positiv-Verfahren, das auch unter den Namen „Talbotypie“ und „Kalotypie“ bekannt ist. Nun war es möglich Fotos zu vervielfältigen. In den kommenden Jahren wurde das Verfahren fortwährend verbessert.

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurden weitere bedeutende Erfindungen für die Fotografie gemacht. 1887 wird der Zelluloidfilm und zwei Jahre später der Rollfilm, der es ermöglichte mehrere Bilder hinter einander aufzunehmen, erfunden. 1907 entwickeln die Gebrüder Lumière den Farbfilm. Ein Grund, warum sich die Fotografie zur Jahrhundertwende immer größerer Beliebtheit erfreute. Ein weiterer Grund, ist die Tatsache, dass es sich nicht mehr um unhandliche, große Fotoapparate handelte, sondern um kompakte Klein- und Kleinstbildkameras. Im Laufe der Zeit wurden die Kameras mehr und mehr mit elektronischen Einzelheiten ausgestattet. Sie gewannen an Komfort.

Im digitalen Zeitalter
Gegenwärtig sind wir nun bei der Digitalfotografie angelangt. Nicht nur, dass es sich jetzt um vollelektronische Kameras handelt. Nein, nun werden auch die Bilder auf digitalen Datenträgern gespeichert. Ein einfacher und schneller Umgang mit dem Bild ist gewährt. Das fotografierte Bild kann direkt angeschaut und wenn es missfällt sofort gelöscht werden. Des weiteren erleichtern spezielle Computerprogramme die anschließende Bearbeitung. Es kann retouchiert und manipuliert werden. Ein Fortschritt der nicht unbedingt von Vorteil ist. Denn man bedenke, nicht die technische Vollkommenheit spiegelt den wahren Wert einer Fotografie wieder.

Wer im digitalen Zeitalter auch nicht auf "echte" Bilder auf Papier verzichten will, findet im Internet eine Vielzahl an Möglichkeiten um eigene Fotos z.B. in ein Fotobuch zu drucken, einen persönlichen Fotokalender zu erstellen, oder es im Großformat auf eine Leinwand oder Poster drucken zu lassen.



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