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Das Objektiv

Das Objektiv


Das Objektiv, der wohl wichtigste Bestandteil eines Fotoapparates, besteht stets aus einer oder mehreren Linsen, die je nach Verwendungszweck in verschiedenen Halterungen gefasst sind. Manchmal können auch Spiegel Teil eines Objektivs sein. Jedoch ist dieser Fall eher selten. Heutzutage beinhaltet ein Objektiv schon mal ein Dutzend Linsen oder mehr, durch die es möglich ist ein reelles Abbild auf der Bildebene, sprich auf dem Film, zu erzeugen.



Kurzer Abriss der Geschichte des Objektivs
Am Anfang der Fotografie standen die achromatischen Linsen. Sie bestehen aus zwei verschiedenen Gläsern, durch die das weiße Licht, wie auch bei jeder anderen Linse, abgelenkt wird. Jedoch geschieht das bei diesen Linsen ohne das Licht vorher in seine farbigen Bestandteile zerlegt zu haben. Um trotzdem ein erkennbares Bild zu erhalten musste man die Blendöffnung Schritt für Schritt schließen. Dieser Vorgang hat zur Folge, dass weniger Licht auf den Film gelangt und sich die Schärfe des Bildes erhöht. Bei gleichbleibender Beleuchtung war dafür eine sehr lange Belichtungszeit notwendig.

Viel bessere Bilder, bei deutlich kürzerer Expositionszeit, erhielt man durch das folgende Portraitobjektiv. Durch zwei Doppellinsensysteme war es nun möglich hellere Aufnahmen zu erzielen, aber das eingeschränkte Gesichtsfeld war von Nachteil. Architektur- und Landschaftsbilder erforderten einen größeren Winkel.

Einführung von mehrfach Linsen
Im Jahr 1860 wurden sogenannte Aplanate eingeführt. Sie bestehen aus zwei Linsen, einer Zerstreuungslinse und einer Sammellinse. Durch sie werden Öffnungs- und Farbfehler korrigiert. Eine Verbesserung in der Fotografie.
Später schafften dann sogenannte Tripletobjektive Abhilfe für das Problem mit den Landschaftsaufnahmen. Dem Namen nach setzen sich diese Objektive aus drei Linsen zusammen. Sie haben ein Gesichtsfeld von 60°, mit denen man ein gut ausgeleuchtetes Bild erzielen konnte. Um aber Momentaufnahmen in der Freien Natur zu machen war ein noch größerer Winkel erforderlich. Weitwinkellinsen waren die Lösung. Sie haben ein Gesichtsfeld von 75 bis zu 100°.

Vervollkommnung des Objektivs
Im Jahr 1881 entwirft Hugo Adolph Steinheil, Sohn des deutschen Optikers Carl August Steinheil, das erste Universalobjektiv. Es ist nicht nur für eine besondere Aufnahmebedingung bestimmt, sondern ist für viele verschiedene Einsatzzwecke konzipiert. Neun Jahre später entwickeln Otto Schott und Ernst Abbe neue Glassorten. Mit diesen neuen Gläsern war es dem Optiker Paul Rudolph möglich, das Planar-Objektiv zu entwickeln. Mit Hilfe von diesem Objektiv war es möglich Abbildungsfehler, sogenannte Astigmatismen, auszugleichen. Auch asphärische Linsen besitzen diese Fähigkeit.



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